KI-Bias-Labor
  1. 1 Alte Daten
  2. 2 Trainieren
  3. 3 Reparieren
  4. 4 Auswertung

Lernspiel · KI, Daten & Fairness

KI-Bias-Labor

Eine KI lernt aus alten Entscheidungen – fleißig, blitzschnell und ohne je nachzufragen. Was passiert, wenn diese Entscheidungen unfair waren? Finde es heraus und repariere die KI.

Dein Auftrag: Die erfundene Radl-Werkstatt Flussblick sucht eine*n Azubi für Zweiradmechatronik – und bekommt mehr Bewerbungen, als sie zwischen zwei Reifenpannen lesen kann. Die Idee: Eine KI sortiert vor, wer zum Vorstellungsgespräch kommt. Sie lernt aus 40 alten Entscheidungen. Du prüfst, ob sie fair ist.

Dauer: ca. 15–20 Minuten · ab 13 Jahren und für Fachkräfte · alle Personen, Daten und die Werkstatt sind erfunden

Jugendliche & alle

Die Ausbildungs-KI

Trainiere die KI, finde den versteckten Fehler und repariere ihn mit vier Werkzeugen – ganz ohne Öl an den Fingern.

Fachkräfte · kommt bald

Die Hilfebedarfs-KI

Eine KI soll anhand alter Akten einschätzen, welche Familien „mehr Hilfe brauchen“.

Worum es gehen wird

In der Kinder- und Jugendhilfe werden solche Systeme diskutiert. Die Risiken sind die gleichen wie in der Ausbildungs-KI – nur mit höheren Folgen:

  • Akten zeigen, wer gesehen wurde – nicht, wer Hilfe braucht. Familien, die öfter Kontakt zu Behörden haben, tauchen öfter auf.
  • Stellvertreter-Merkmale: Wohnviertel, Sprache oder Leistungsbezug können wie ein verstecktes Urteil wirken.
  • Fehler haben zwei Seiten: Fehlalarme belasten Familien, übersehene Fälle gefährden Kinder.
  • Fachliches Urteil und Beteiligung der Familien bleiben unersetzlich; Betroffene müssen nachfragen können.

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    Wie geht's weiter?

    Für Lehr- und Fachkräfte: Diese Spiele gibt es auch als Workshop mit Nachbesprechung.

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