Im KJF Haus St. Elisabeth wurde ein Workshop für Jugendliche zum Thema Künstliche Intelligenz und KI-Kompetenz durchgeführt. Jugendliche nutzen KI bereits häufig – in Social Media, Schule, Spielen und Kommunikation. Genau dort setzte der Workshop an.
Er vermittelte ein grundlegendes Verständnis dafür, wie KI-Systeme funktionieren, wo ihre Grenzen liegen und welche Risiken und Chancen mit ihrer Nutzung verbunden sind. Ziel war nicht Technikbegeisterung oder Verbote, sondern Orientierung: Die Teilnehmenden lernten, KI kritisch einzuordnen, Inhalte zu hinterfragen und eigene Entscheidungen bewusster zu treffen.
Was wir mitnehmen
Jugendliche brauchen Orientierung statt Technikbegeisterung oder Verboten.
KI-Kompetenz ist eine Alltagskompetenz – aufsuchende, niedrigschwellige Formate direkt in Jugendhilfeeinrichtungen wirken.
Auf einen Blick
Datum
Januar 2026
Ort
KJF Haus St. Elisabeth (Jugendhilfeeinrichtung), Weiden
Format
Workshop mit Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe
Rund 60 Fachkräfte diskutierten, was KI für den Alltag der Kinder- und Jugendhilfe bedeutet. Zentraler Befund: Die größte Barriere ist nicht die Technologie, sondern fehlende Ressourcen und Strukturen.
„KI im Vereinsalltag – sicher, verantwortlich und sinnvoll einsetzen“
Der Stadtjugendring Weiden lud seine Vereine zu einem ersten KI-Abend ins JUZ ein: Grundlagen, EU-KI-Verordnung, Datenschutz und eine Prüfroutine für den Vereinsalltag.
Jugendliche aus unterschiedlichen Schulformen lernten, KI zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und sinnvoll zu nutzen – Medienkompetenz für eine Technologie, die längst Teil ihrer Lebenswelt ist.