Fachtag KI in der Kinder- und Jugendhilfe: rund 60 Fachkräfte im Saal des JUZ Weiden

Rund 60 Fachkräfte aus der Jugendsozialarbeit an Schulen, dem ASD, dem Jugendamt und der Medienfachberatung diskutierten, was der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für den Alltag der Kinder- und Jugendhilfe bedeutet. Im Zentrum stand nicht Begeisterung oder Ablehnung, sondern das Interesse an einer verantwortungsvollen Entwicklung.

Deutlich wurde: Die größte Barriere ist nicht die Technologie, sondern fehlende Ressourcen, fehlende Strukturen und die Sorge, dass die Entwicklung ohne die Expertise aus der Praxis verläuft.

Was wir mitnehmen

  • Verantwortung vor Technik: Die entscheidende Frage ist nicht, was technisch möglich ist, sondern wie wir Entwicklung fachlich und ethisch gut gestalten.
  • KI ersetzt Soziale Arbeit nicht – sie verändert aber, wie Fälle dokumentiert, Entscheidungen vorbereitet und Belastungen im Team verteilt werden.
  • Es braucht weiter Räume für fachlichen Austausch, damit die Praxis-Expertise in die Entwicklung eingebunden bleibt. Der nächste Fachtag folgt am 22. April 2027.

Auf einen Blick

Datum
25. Juni 2026
Ort
Jugendzentrum (JUZ) Weiden
Format
Fachtag mit Impulsvorträgen und Diskussion
Teilnehmende
rund 60 Fachkräfte aus Jugendsozialarbeit an Schulen, ASD, Jugendamt und Medienfachberatung
Kooperation
Kooperationsprojekt von JUZ Weiden, Arbeit und Leben Bayern, Jugendtreff Plan B, T1 Medienzentrum und MS Sozial
Impulse
Mara Stieler, Denise Schatzkowski, Phillip Reich und Maximilian Schultz
Förderung
Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung über Arbeit und Leben Bayern

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